Nach Kant gibt es drei Arten von Theologie, die jeweils zu unterschiedlichen Gottesbegriffen kommen und Gott verschiedene Eigenschaften beilegen: Während die Transzendentaltheologie Gott ontologische Eigenschaften in höchster Vollkommenheit zu- und ihn als allgegenwärtig, allgenugsam usw. beschreibt, legt ihm die Physikotheologie psychologische Eigenschaften wie einen Willen und Allwissenheit bei, die Moraltheologie aber denkt ihn sich mit drei moralischen Eigenschaften: Als heiligen Gesetzgeber, gütigen Erhalter und gerechten Richter, welche drei Eigenschaften laut Kant wenigstens dunkel in allen Glaubensarten vorkommen.
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Über die Dreifaltigkeit Gottes spricht Kant an verschiedenen auf Gott und Religion bezogenen Stellen seiner Vorlesungen über Moralphilosophie und in seinen Vorlesungen über Metaphysik, wo diese sich der rationalen Theologie widmen sowie in seinen Vorlesungen über Rationaltheologie.