Die meisten Menschen suchen nach passivem Glück: Ausruhen, genießen, Lust empfangen. Kant aber ist sich bewusst, dass es auch ein aktives Glück gibt: Tätig sein, schaffen, Sinn hervorbringen.
Über das Tätigsein und das aus ihm erwachsende Glück hat Kant sich nicht zusammenhängend und systematisch, sondern immer wieder an einzelnen Stellen geäußert. Es empfiehlt sich, hierzu vor allem seine Vorlesungen zu lesen, sowohl seine Metaphysik–Vorlesungen als seinen Anthropologie–Vorlesungen als auch seine Vorlesungen zur Moralphilosophie.