Werke

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„Ich wünsche, daß sich meine Leser auf einen Augenblick in diejenige Verfassung des Gemüths versetzen könnten, welche Cartes vor so unumgänglich nöthig zur Erlangung richtiger Einsichten hält, und worin ich mich jetzo befinde, nämlich sich so lange als diese Betrachtung währt, aller erlernten Begriffe vergessen zu machen und den Weg zur Wahrheit ohne einen andern Führer als die bloße gesunde Vernunft von selber anzutreten.“

Immanuel Kant: M. Immanuel Kants neuer Lehrbegriff der Bewegung und Ruhe und der damit verknüpften Folgerungen in den ersten Gründen der Naturwissenschaft, wodurch zugleich seine Vorlesungen in diesem halben Jahre angekündigt werden. Neue Begriffe der Bewegung und Ruhe.

Einen ersten Roman habe ich im Sinn und arbeite meine Idee zuweilen aus, jedoch konzentriere ich mich für den Augenblick auf mein philosophisches Schaffen.

An einem philosophischen Werk arbeite ich derzeit und bin mit dieser Arbeit weit fortgeschritten. So sich ein Verlag dafür findet, möchte ich es gerne im kommenden Jahr veröffentlichen.

Sobald es etwas zu meiner Dichtung oder meinem philosophischen Schreiben zu vermelden gibt, wird dies hier geschehen.

Derweil veröffentliche ich hier bereits ab und zu vermischte kürzere Schriften aus meiner Tastatur, es mag sich dabei um einzelne Briefwechsel, um gelehrte Arbeiten aus meinen Studentenjahren, um kleine Gelegenheitsaufsätze oder Anderes handeln. Soweit diese Schriften älteren Datums sind und vielfach noch aus Zeiten stammen, da ich mein eigenes Denken erst entwickelte und vertiefte und erst langsam ein größeres Verständnis für die Aufklärung gewann, werden sie nicht auf meinem heutigen Stande sein, weder ihrem Inhalte noch ihrer Sprache nach. Aber sie sind Zeugnisse meines Werdens. Und viel Richtiges ist in ihnen außerdem doch bereits gesagt – ich mag in der Vergangenheit auch einmal Unsinn geschrieben haben, aber ich sehe keine Veranlassung, diesen zu veröffentlichen; was ich hier publiziere, das muss ich auch heute noch für der Publikation würdig halten, wenn es auch manches enthalten mag, das ich heute genauer darstellen oder gewählter formulieren würde (oder vielleicht selbst damals schon anders geschrieben hätte, hätte ich daran gedacht, damit einmal vor die Öffentlichkeit zu treten). Ich habe mich entschieden, weder den Inhalt dieser älteren Schriften, noch ihre Ausdrücke zu verbessern, sondern sie zu belassen, wie sie sind, abgesehen höchstens von einzelnen nicht sinnverändernden Korrekturen von Flüchtigkeitsfehlern, sollte ich solche entdecken. Darüber hinaus mag ich diesen vor meinem Gang an die Öffentlichkeit verfassten Schriften Vorreden voranstellen, um ihre Entstehung und ihren Kontext und um zu erläutern, was an ihnen ich mittlerweile vielleicht anders schreiben würde.

Briefe

Dialoge

Gelehrte Arbeiten