Jeremia: ALle Menschen sind Narren mit jrer Kunst

17 ALle Menschen sind Narren mit jrer Kunst / vnd alle Goldschmid stehen mit schanden mit jren Bilden. Denn jre Götzen sind triegerey / vnd haben kein Leben. 18 Es ist eitel nichts vnd verfürische werck / Sie müssen vmbkomen / wenn sie heimgesucht werden.   Jer...

Kant: Man muß bedauern

Man muß bedauern, daß die Scharfsinnigkeit dieser Männer (die man doch zugleich darüber bewundern muß, daß sie in so frühen Zeiten schon alle erdenklichen Wege Philosophischer Eroberungen versuchten) unglücklich angewandt war, zwischen äußerst ungleichartigen...

Nietzsche: Aus einer möglichen Zukunft.

Aus einer möglichen Zukunft. — Ist ein Zustand undenkbar, wo der Übelthäter sich selber zur Anzeige bringt, sich selber seine Strafe öffentlich dictirt, im stolzen Gefühle, dass er so das Gesetz ehrt, das er selber gemacht hat, dass er seine Macht ausübt, indem er...

Fichte: Der Trieb nach Selbstständigkeit ist Trieb der Ichheit

Der Trieb nach Selbstständigkeit ist Trieb der Ichheit, er hat nur sie zum Zwecke; das Ich allein soll das Subject der Selbstständigkeit seyn. Nun liegt es in der Ichheit, wie wir gesehen haben, allerdings, dass jedes Ich Individuum sey; aber nur Individuum überhaupt,...

Kant: Der Unmuth würde hier

Der Unmuth würde hier, wie jene indianische Frau dem Dschingischan, der ihr wegen erlittener Gewaltthätigkeit keine Genugthuung, noch wegen der künftigen Sicherheit verschaffen konnte, antworten: „Wenn du uns nicht schützen willst, warum eroberst du uns denn?“  ...

Koran: Hast du ihn gesehen

Hast du ihn gesehen, der leugnet das Gericht? Das ist der, der die Waise wegstößt und nicht zur Armenspeisung antreibt. Wehe den betenden, die aber auf ihr Gebet nicht achten, ja, sie wollen nur gesehen werden und die Hilfeleistung verweigern!   Koran:...